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Entlastung für Papierindustrie durch erfolgreiche Präventionsarbeit

Unfallversicherung stabilster Zweig der Sozialversicherung


Der Beitrag zur Papiermacher-Berufsgenossenschaft (PMBG) sinkt zum fünften Mal in Folge. Für die Unternehmen der Papiermindustrie bedeutet dies eine Entlastung von 3,7% gegenüber dem Vorjahr. Möglich wurde dies durch die langjährige, positive Entwicklung bei den Unfallzahlen auf Grundlage einer funktionierenden Präventionsarbeit in den Unternehmen. Außerdem gelingt es der PMBG, die auf dem Mainzer Lerchenberg ihren Sitz hat, durch ihre Verwaltungsgemeinschaft mit der Lederindustrie-BG und der Zucker-BG Synergien zu nutzen und damit finanzielle Mittel einzusparen.

"Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz lohnen sich", erklärt Ulrich Meesmann, Hauptgeschäftsführer der PMBG. "Nicht nur, dass die Beiträge sinken, auch weniger Ausfalltage der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich in den Unternehmen bemerkbar. Außerdem wissen die Mitgliedsbetriebe: gesunde Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter. Die Präventionsbemühungen der PMBG fallen daher auf fruchtbaren Boden".

Da auch die sogenannten Fremdumlagen sinken, wird sich die Entlastung für die Betriebe sogar noch erhöhen. 5,6% Beitragsminderung insgesamt sind die Folge.

Insolvenzgeld und Lastenausgleich sind Fremdumlagen. Sie werden zwar von der PMBG eingezogen, fließen aber ohne Abzug an die jeweiligen Adressaten weiter. Das Insolvenzgeld an die Bundesagentur für Arbeit, der Lastenausgleich an bezugsberechtigte Berufsgenossenschaften.