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| Vor dem Hessischen
Landtag |
Auf dem Gurtschlitten |
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e. V. hat gemeinsam
mit seinen Mitgliedern, das sind u.a. die gewerblichen
Berufsgenossenschaften, einen bundesweiten Tag
der Verkehrssicherheit ins Leben gerufen. Ziel
dieses Tages soll sein, dem Thema Verkehrssicherheit
ein zusätzliches Gewicht in der Öffentlichkeit
zu verleihen. An über 80 Orten in ganz Deutschland
präsentieren lokale und regionale Initiativen,
Verbände und Einrichtungen ihre Aktivitäten
für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Hier
in Wiesbaden gestalten die Berufsgenossenschaften (BGen),
die in Wiesbaden und Mainz den Sitz ihrer Hauptverwaltungen
haben, gemeinschaftlich den Tag der Verkehrssicherheit.
Trotz sinkender Unfallzahlen - jedes Verkehrsopfer ist
ein Opfer zuviel
Michael Boettcher, Hauptgeschäftsführer der
BG Druck und Papierverarbeitung, der stellvertretend
für alle sechs BGen die anwesenden Gäste begrüßte,
führt aus: Die Zahl der Todesfälle im
Straßenverkehr sinkt kontinuierlich. Doch rund
5.400 Verkehrstote in Deutschland allein im Jahr 2005
sind 5.400 Tote zu viel. In Hessen und Rheinland-Pfalz
verunglückten im Jahr 2005 rund 53.000 Verkehrsteilnehmer,
720 Menschen starben auf den Straßen. Das zeigt,
dass es hier nicht nur um anonyme Zahlen geht, sondern
dass jeder von uns einen Verkehrsunfall erleiden kann.
Prävention vornehmste Aufgabe der Berufsgenossenschaften
Die Berufsgenossenschaften greifen nicht erst dann
ein, wenn ein Unfall geschehen ist - wenn es zu spät
ist. Unsere vornehmste und wichtigste Aufgabe
ist es, durch vielfältige Präventions-Maßnahmen
zu erreichen, dass Unfälle auch im Straßenverkehr
erst gar nicht eintreten. Dazu führen die
Berufsgenossenschaften betriebliche Aktionen zum Thema
Verkehrssicherheit durch und unterstützen finanziell
die Durchführung von Fahrsicherheits-Trainings
für PKW-, LKW- und Motarradfahrer, erklärt
Michael Boettcher.
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| Interesse bei Groß und Klein |
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